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We are Scientists: Brain Thrust Mastery

  

Nach ihrem erfolgreichen Debüt melden sich We are Scientists eindrucksvoll zurück. Und das zweite Album kommt mit noch mehr Power und Abwechslung daher, auch wenn der Sound nach wie vor unverwechselbar ist.

  

Die Gründungsmitglieder Keith Murray (guitar, lead vocals) und Chris Cain (bass guitar, backing vocals) bleiben ihrem Sound treu und damit auch ihrem Traum: später einmal viel in Bussen durch die Weltgeschichte herumzureisen. Zwar nicht – wie ursprünglich angedacht – als Sportler, aber als Musiker mit viel Herz für eingängige Tunes. So eingängig, dass sich an die Veröffentlichung ihres Erstlings direkt eine lange Tournee anschloss.

 

Einmal nachgelegt, rotiert die erste Single „After Hours“ des Nachfolgewerks bereits seit Wochen in den Charts - "time means nothing". Gewohnt gitarrenlastig - auch ohne ihren begnadeten Drummer Michael Tapper - fährt der Song direkt in die Gehörgänge und Beine. Doch der spektakulärste Aspekt dieser ersten Singleaukopplung ist mit Abstand das Video, in dem ein Hund den beiden Musiker fast die Show stiehlt.

Wirkliche Ohrwurmqualität wie "Nobody Move Nobody Get Hurt" hat neben "After Hours" aber kaum ein Track. Einzig "Chick Lit" knüpft musikalisch an den Klang des Debütwerks an. Das mag an dem Verlust von Michael Tapper liegen, denn We Are Scientists hatten ihre musikalische Genialität scheinbar vor allem aus dieser Trio-Konstellation gezogen.

Direkt und prägnant sind auch die Texte von We are Scientists, die für ihre Kauzigkeit und absurden Lyrics beinahe bekannter sind als für die Musik selbst. Leider ist davon auf BrainThrust Mastery weniger als bei früheren Songs zu spüren. Zusammen mit der sympathisch-sonoren Stimme von Keith Murray ist und bleibt die Musik des New Yorker Trios jedoch originell und unersetzlich.

 

Insgesamt klingt Brain Thrust Mastery etwas dunkler: noch immer voller Energie, jedoch weniger upbeat. Das zeigen auch der Einstiegs-Track "Ghoul" oder "Spoken For", die eher Melancholie als Tanzbarkeit ausstrahlen. Dennoch:  "No one has the guts to shut us out" - und so werden sich We are Scientists wohl noch eine ganze Weile in den Charts tummeln.

 

 

Fazit:

We are Scientists sind zurück. Mit einer Musikmischung, die längst keine Wissenschaft ist, aber dennoch – oder gerade deshalb – fesselt und definitiv tanzbar ist. Mehr davon!

 

Elisa Jannasch

 

Mehr Informationen unter:

Website: www.wearescientists.com

Myspace: http://www.myspace.com/wearescientists 

Revolver Promotion Website: www.
revolverpromotion.de