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The Casting Out: Go Crazy! Throw Fireworks
Leicht punkig, irgendwie
rotzig - auf jeden Fall laut und euphorisc
The Casting Out? - Kennt man bisher (hierzulande noch)
nicht. - Aber irgendwie klingen sie doch so vertraut. Das mag an der
unverkennbaren Stimme von Nathan Gray liegen, der zuvor Sänger der Band
BOYSETSFIRE war. Parallelen zu diesem früheren Projekt werden sich aber kaum
finden lassen: Waren BOYSETSFIRE noch politisch-provozierend, so arbeitet The
Casting Out doch eher persönliche Probleme auf und erzählt Geschichten aus dem
Leben des Nathan Gray. Vor allem aber geht es auf diesem Album um den Spaß. Laut
The Casting Out um den Spaß im Leben. Aber das Album vermag noch viel mehr: dem
Hörer den Spaß an "guter, ehrlicher Rockmusik" zurückgeben und gleichzeitig das
Gefühl erwecken, dass manche Musiker auch tatsächlich noch "just for fun"
spielen. Dazu trägt auch vermutlich die Reife der Mitglieder bei, die sich sowohl in den Texten als auch in der Musik an sich widerspiegelt. Denn The Casting Out beherrschen ihre Instrumente und lassen sie perfekt mit der Stimme von Nathan Gray harmonieren. Die Lyrics klingen sehr "zen", eben nach sehr viel Lebenserfahrung und Gelassenheit - aber auch Realismus: "fuck hope..." Denn Nathan Gray erzählt auch von den Schattenseiten des Ruhms, von Drogenexzessen, Eintönigkeit und Einsamkeit. Von einem Selbstfindungsprozess, in dem er selbst mittlerweile einen großen Schritt hin zu seiner eigenen Mitte getan hat: Er muss nicht mehr als Einzelner im Rampenlicht stehen, sondern ihm liegt die Rolle des Sängers und Songwriters sehr viel mehr. Hoffen wir, dass The Casting Out damit auch genug kommerziellen Erfolg haben wird, um sich halten zu können und bald mit weiteren Werken aufwarten kann.
Don't let another angry word fall from your mouth, you know it's not worth it... Elisa Jannasch Mehr Informationen unter: Website: www.thecastingoutband.com
MySpace:
www.myspace.com/thecastingout
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