Film: produced by Til Schweiger
Soundtracks
Die Autorin gibt
unumwunden zu: Dies ist nicht nur eine Hommage an die Soundtracks der Til
Schweiger-Filme, sondern gleichzeitig auch eine Hymne, die zu einer
Liebeserklärung hin tendiert.
Denn: Man kann die Filme
des deutschen Möchtegern-Hollywood-Stars mögen, man kann es aber auch lassen.
Vielleicht sollte man auch einfach seine Filme und die Soundtracks getrennt
betrachten - vor allem getrennt von der Person Til Schweiger. Diese Frage soll an dieser Stelle aber auch gar nicht erörtert werden.
Was für mich
unausweichlich feststeht: Ich mag die dazugehörigen Soundtracks, ausnahmslos.
Von „Barfuß“ über „Der Krieger und die Kaiserin“, „Keinohrhasen“,
„Phantomschmerz“ bis hin zum aktuellsten „Männerherzen“. Dafür gibt es
zahlreiche Gründe. Hier die zehn wichtigsten:
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Die Soundtracks
vereinen eine einzigartige Mischung von bekannten Künstlern und Newcomern. Auf
diese Weise habe ich schon den einen oder anderen Künstler neu für mich
entdeckt. Auch eine Art Nachwuchsförderung.
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Neben den Songs
finden immer eine Menge Instrumentalstücke Platz, die stimmungsvolle Bilder
zeichnen. Und auch noch Jahre später an die schönsten Szenen der Filme
erinnern.
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Herr Schweiger
schreckt weder vor deutschen noch vor schrägen Songs zurück. Hut ab vor diesem
Mut. Beispiel gefällig: Bruce Berger mit „Sag mir warum“. Glücklicherweise
gerade noch an der Grenze zu lustig-unterhaltsam.
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Der Mix von
Musikstilen in einem Album gestaltet die Soundtracks abwechslungsreich und
vielseitig: da reiht sich Elektronik an Punk, Pop folgt dem Rock auf den
Fersen, und dazwischen tummeln sich noch Schlager-angehauchte Stücke sowie
romantisch-schnulzige Balladen.
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Weil sie so
schön traurig sein können. Und ja, noch heute kann mir „Apologize“ die Tränen
in die Augen treiben. Für die Entdeckung von "One Republic" bin ich ihm
nachhaltig dankbar.
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Die Soundtracks
bieten etwas für jede Stimmung. Sie heitern Traurige auf, leiden im
Liebeskummer mit und verstärken gute Laune. Genauso sollte Musik sein!
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Weil sie
glücklich machen. Ganz einfach.
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Diese Musik
gibt den Glauben an gute, ehrliche Musik wieder zurück. Daran, dass es mehr
geben muss, und scheinbar auch gibt, als nur so genannte Casting-Stars und
einheitlichen Radio-Pop-Brei.
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Weil es nichts
Schöneres gibt, als ein Büro zu beobachten, dass bei einem Klingelton aus
einem der Schweigerschen Soundtracks gemeinschaftlich aufblickt und anfängt zu
strahlen. Wie ein Geheim-Club, der vielleicht nicht viel, aber immerhin eine
Sache gemeinsam hat: Die Liebe zu dieser Musik.
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Und zu guter
Letzt: Dass sie wirklich schön sind,
obwohl Til Schweiger
sich dafür verantwortlich zeichnet.
Fazit:
Ich freue mich schon auf
den nächsten Schweiger-Film. Oder zumindest auf den Soundtrack. Und wenn
„Zweiohrküken“ hält, was „Keinohrhasen“ versprochen hat, dann wird es wieder ein
Fest. Ein sehr berührendes.
Elisa Jannasch