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Sahara Hotnights: What if Leaving is a Loving Thing
Der Name ist Programm. Zumindest der Part „hotnights“. Hot sind die Schwedinnen allemal. Das überaus Erfreuliche aber ist, dass sie auch hot klingen. Gitarrenlastiger Rock mit einer Prise Pop und einer klitzekleinen Messerspitze Punk: nicht 08/15, dafür mit intelligenten Texten.
Die
Stimme der Sängerin Maria Andersson harmoniert perfekt mit den Bassklängen, die
im Vordergrund stehen. Die Drums treiben den Rhythmus, übertönen jedoch nicht
die Gitarren. Die vier Schwedinnen beherrschen eben ihre Instrumente.
Was Sahara Hotnights definitiv von anderen
jungen Rockbands abhebt sind ihre Texte. Sie singen über Liebe und
Verlassenwerden, über Ängste und Euphorien – über Allerweltsthemen einfach.
Doch wie sie dies tun, das ist pure Wortakrobatik – Kunst eben. Ihre Worte
gehen unter die Haut und kratzen Gefühle auf, sie rütteln wach und setzen sich
fest. We pity
you loves leftovers Doch auch die leisen Töne kommen nicht zu kurz. Balladen wie „No for an Answer“ oder „If anyone matters to you“ kommt sanft und mit einem Hauch Melancholie daher – keineswegs aber kitschig. Diesen Balance-Akt zwischen gefühlvoller Musik und musikalischer Übertreibung beherrschen Sahara Hotnights virtuos. Sahara
Hotnights sind Maria Andersson (Gesang, Gitarre), Jennie Asplund (Gitarre),
Johanna Asplund (Bass) und Josephine Forsman (Drums). Al
Fazit: Unbedingt eine Empfehlung und absolute Neuentdeckung. Die perfekte Untermalung für einen Mädelsabend, entspanntes Chillen oder einfach zum Gute-Laune-Haben. And these chicks can rock!
Elisa Jannasch
Tour-Termine:
23.09.08 Bochum // Matrix
Mehr Informationen unter:
Website:
www.saharahotnights.com
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