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Jasmin Tabatabai: I ran

 

"Let's stay together" - die Hymne an und für die gute Laune, die dieses Album unweigerlich macht. Der erste Track sorgt dafür, denn herrlich mitreißend trällert Jasmin Tabatabai dann Ding Dang Dong – Dingalingalong. Lächeln garantiert, Mitsingen auch und der Ohrwurm bleibt dem Hörer eine Weile erhalten.

„All can come close“ – so die einladenden Worte von Frau Tabatabai auf ihrem zweiten Album I ran. Das lässt man sich bei einer solch verführerisch-charismatischen nicht zweimal sagen. Und wird auf dem ganzen Album immer wieder für diese Nähe belohnt. Hier wechseln sich ruhige Piano-Melodien mit rockigen Schlagzeugen und zum Tanzen animierenden Elektro-Beats ab. Nur keine Langweile aufkommen lassen.

 „Tomorrow I’ll be gone“ erinnert wieder an Jasmin Tabatabais Debutalbum, das noch wesentlich gitarrenlastiger daherkam. Und die Gitarren stehen ihrer Stimme gut: leicht rauchig, etwas abgehackt und rau und dabei unglaublich melodisch.

 Sie mischt Englisch mit Französisch mit Persisch, sie überschreitet Grenzen zwischen musikalischen Stilen und Richtungen, zwischen Sprachen und Kulturen – und herauskommt ein harmonisches Miteinander. Die unterschiedlichsten Instrumente ergänzen sich perfekt. Und so erscheint das Album abwechslungsreich.

 

Will man noch einmal den Vergleich zu ihrem ersten Album Only Love ziehen, dann fällt auf, dass das neue Werk wesentlich ruhiger und ausgeglichener ist. Weniger Tracks zwar, aber dafür auch eine deutliche Abgrenzung zu dem Bandits-Background, der doch schon deutlich kommerzialisiert wirkte. Und der war noch deutlich zu spüren, auch wenn Jasmin Tabatabai der Authenzität halber das Album auf ihrem eigenen Label produziert hatte. Bleibt also nur, sich von Jasmin Tabatabai zu wünschen „encore un fois“!

 

13 Songs sind auf I ran versammelt. Ein Werk, das nicht allein aus Jasmin Tabatabais Feder und Inspiration stammt. Denn textlich und musikalisch haben auch Schauspiel-Kollegin Nicolette Krebitz, der Produzent Rolf Ellmer (Jam el Mar von Jam & Spoon) und nicht zuletzt ihr eigener Ehemann Tico Zamora mitgewirkt. Deren unterschiedliche Einflüsse sind deutlich spürbar und verleihen dem Album einzigartige Stimmungen.

 

Jasmin Tabatabai – diese Frau scheint alles und jeden in sich zu vereinen: Ehefrau und Mutter, Musikerin und Schauspielerin, wild und melancholisch, rebellisch und nachdenklich. Eine unnachahmliche Kombination. Ihr Erfolg lässt sich an den Lobeshymnen der Presse ablesen. Das Geheimnis dahinter ist simpel: „Es macht mir einfach Spaß, Melodien zu finden und Texte zu schreiben. Mit einem Lied kann man in drei Minuten sagen, wozu andere einen ganzen Roman brauchen“. Jasmin Tabatabai weiter: „Musik ist meine Leidenschaft!“ Und das merkt man ihrer Musik bei jeder Note an.

 

Fazit:

Ein Album voller Kraft und Stärke: eindringlich, jedoch niemals leise kommt es daher und setzt sich fest - in den Ohren, im Kopf, aber vor allem im Herzen. I ran berührt und steckt an mit Jasmin Tabatabais Lebensfreude.

 

 

Text by: Elisa Jannasch

Photos by: GABO

Mehr Informationen unter:

Website: www.chet.de

Myspace: www.myspace.com/jasmintabatabai

Revolver Promotion Website: www.revolverpromotion.de

 

Jasmin Tabatabei - Tourdaten im Herbst 2007:

21.10. Köln - Prime Club
22.10. Heidelberg - Karlstorbahnhof
23.10. Hamburg - Stage Club
24.10. Stuttgart - Röhre
25.10. Erlangen - E-Werk
26.10. A-Wien - Szene
28.10. München - Ampere
29.10. Dresden - Star Club
30.10. Berlin - Franzz Club