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Goldfrapp: Black Cherry
Goldfrapp - dieser Name dürfte nur wenigen Musikfans geläufig sein. Den rasanten Einstieg in die Album-Charts mit ihrer aktuellen Scheibe hat das britische Duo eingängigen Beats, einer Mischung aus Disco, Glam und Pop zu verdanken. "Black Cherry" heißt ihr Wunderwerk.
Goldfrapp
Will Gregory, Sohn einer Revue-Tänzerin und Beatles-vorbelastet, flüchtete sich derweil nach San Francisco, um sein Glück als Saxofonist zu versuchen. Zwei verschiedene Welten - ein Glück für die Musikszene, dass sich die beiden fanden und zusammen die Ambition hatten, ihre eigenen musikalischen Ideen zu verwirklichen. Im Jahr 2000 erschien ihr Debüt-Album "Felt Mountain": verträumte Stimmungen und Electronic-Sounds. Die Mischung kam beim Publikum gut an und verkaufte sich weltweit eine halbe Million Mal, war in Werbespots und Filmen zu hören. Golfrapps Trick? Zeitlosigkeit! Black Cherry
Und genau das ist auch das Beachtliche an "Black Cherry": Goldfrapps Wandlung vom chilligen zum beinah durchgängig tanzbarem Sound. Doch noch immer verströmt die Musik Extravaganz, eben das Extraordinäre, was das Duo so auszeichnet. Hört man das Album, ist es fast so, als spüre man den Hauch eines elitären Elaborats, so fein sind Musik und Vocals aufeinander abgestimmt. Alisons Stimme klingt glasklar und vermittelt verschiedenste Stimmungslagen und Atmosphären. Die Musik besteht aus up-tempo-Beats, chilligen Sounds, verträumten Übergängen und treibendem Elektro-Pop. Langsamere Tracks verschaffen Atempausen zwischen den Tracks, die einen geradezu auf die Tanzfläche ziehen. Doch auch innerhalb der Songs selbst scheinen diese Stimmungswechsel vorzugehen, was das Album interessant macht und bei jedem Hören wieder neue Überraschungen und Entdeckungen bietet.
Fazit: Mit dem ersten Album haben Goldfrapp Maßstäbe gesetzt, die sie mit dem Nachfolgewerk locker übertroffen haben. Das Duo hat musikalische Wandelbarkeit bewiesen und ein weiteres Stück Zeitlosigkeit geschaffen.
Elisa Jannasch
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