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Ben Howard: These Waters
Interessante Stimmfarbe. Einprägsam und unverwechselbare. Gitarren und Schlagzeug, sparsam eingesetzt. Ganz klar, Ben Howard setzt nicht auf Spezialeffekte, sondern auf Musik. Und darin ist er wirklich gut.
Vergleiche mit Jack Johnson hört der Brite häufig. Doch außer dessen Leidenschaft für das Surfen und die Musik im Allgemeinen teilt er mit dem hawaiianischen Sunnyboy nicht wirklich. Britische Surfermusik klingt rau und kantig, chillig im wahrsten Sinne des Wortes: eher fröstelig, dennoch abwechslungsreich. Ben Howard singt von Veränderungen, Entscheidungen, der Vergangenheit und der Zukunft, Liebe und Enttäuschungen. Als liebste Jahreszeit nennt er den Herbst: und so klingt er auch. Wunderschön melancholisch, bunt und manchmal etwas stürmisch. Ben Howard - noch nie gehört. So werden die meisten denken, aber so ganz richtig ist das nicht. Denn - auch ohne es zu wissen - war es bisher fast unmöglich, ganz an ihm vorbei zu kommen: Fink, Xavier Rudd und Brett Dennen, griffen auf seinen Support zurück. Live-Erfahrung konnte Ben Howard so genügend sammeln, denn er tourte so schon die großen Festivals Europas. Doch nun ist es für ihn Zeit, endlich auf eigenen Füßen zu stehen. Ein mutiger Schritt, aber ein gerechtfertigter - und die Resonanz bei bisherigen Konzerten gibt ihm Recht. "Don't depend on tomorrow, 'cause tomorrow can sometimes let you down." Fazit: Wunderbare Singer-Songwriter-Melodien, pur und unverfälscht. Einfach und zu Herzen gehend. Ben Howards sehr eigene Stimme passt hervorragend zu diesem Setup und läutet damit auch die graue Saison ein, die solche Songs einfach braucht. Passend zum Herbstlaub.
Elisa Jannasch Mehr Informationen unter:
Myspace:
www.myspace.com/benhoward
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