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X-Men Origins: Wolverine
Director: Gavin Hood Hauptdarsteller: Hugh Jackman, Liev Schreiber
Eigentlich sind wir des süß-spannenden Hollywood-Kitsches überdrüssig, oder? Im Anschluss an „X-Men Origins: Wolverine“ lautet die Antwort - nein. Und wie vergisst Mann
laut Hollywood am besten? Natürlich in den Armen einer schönen Frau. Sechs Jahre lang lebt
James, der sich fortan Logan nennt, glücklich mit seiner Kayla (Lynn Collins)
zusammen. Doch die Vergangenheit holt ihn sogar in der kanadischen Wildnis ein,
wo er sich mit seiner großen Liebe zurück gezogen hat: Zuerst taucht Stryker auf
und warnt Logan vor seinem blutdurstigen Bruder, am nächsten Tag bringt dieser
bereits Logans Herzensdame um. Logan sieht rot: Victor muss büßen. Auf seinem Kriegspfad
willigt Logan Strykers
Vorschlag ein, sein Mutantenskelett mit dem unzerstörbaren Metall Adamantium überziehen zu
lassen – so kann er gegen Victor antreten. Doch selbst wer die Marvel-Comics
nicht gelesen hat, ahnt bereits: Logans Rachepfad ist mit einigen (bösen)
Überraschungen versehen. Wobei Überraschung bereits zu viel gesagt ist – denn
der Film ist voraussehbar und einfach in seinem Plot. Schlecht ist er deshalb
trotzdem nicht. Immerhin dürfen die Zuschauerinnen den starken Beschützer sowie
die Anatomie der männlichen Muskeln anschmachten, während die Männer sich an
Schlägereien, bösen Mienen und ausgefallenen Waffen begeistern können. Fazit: Die „Primetime“ des Samstag- oder Freitagabends ist der Film wahrlich NICHT wert. Aber an einem (verregneten) Dienstag und mit einer großen Packung Popcorn lässt sich die neuste Marvel-Verfilmung genießen.
Anna Gielas
Kino-Premiere: 29. April 2009
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