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Illuminati

 

Director: Ron Howard

Hauptdarsteller: Tom Hanks, Armin Müller-Stahl

 


Die Verfilmung des Dan Brown-Romans beschwört einen üblichen Verdächtigen – den jahrhundertalten Geheimbund der Illuminaten. Dabei stellt der Film eine interessante Frage: Schließen Wissenschaft und Religion einander aus?
 

In der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) erschaffen die Wissenschaftler gerade Antimaterie, als im Vatikan der kürzlich verstorbene Papst zu Grabe getragen wird. Die Wahl des nächsten Pontifex wird durch die Errungenschaft der Physiker unsanft gestört: Die Illuminati drohen, die gestohlene Antimaterie als Bombe einzusetzen, um den Vatikanstaat dem Erdboden gleich zu machen. Da hilft nur eins (außer Beten): das Wissen des Harvard-Symbologen Robert Langdon (Tom Hanks). Zusammen mit Physikerin Vittoria Vetra (Ayelet Zurer) stürzt Langdon sich in den Kampf gegen die Zeit, den vermeintlichen Geheimbund und interne Machtspielen des Vatikans.

Interessante (und vom wissenschaftlichen Standpunkt betrachtet: haarsträubende) Story und gute Darsteller sorgen für feine Unterhaltung. Dabei lassen die Nebencharaktere Camerlengo Patrick McKenna (Ewan McGregor) und Kardinal Strauss (Armin Müller-Stahl) Langdon und Vittoria blass aussehen. McGregor und Müller-Stahl schaffen es ihre Charaktere undurchschaubar wirken zu lassen. Welcher von ihnen ist denn nun gut, welcher böse? Für treue Dan Brown Fans stellt sich die Frage zwar gar nicht, aber es ändert nicht den Punkt: Die Verfilmung schöpft einen großen Teil ihrer Spannung aus McGregors und Müller-Stahls Leistung.
 

Fazit:

Wer den Film cum grano salis nimmt und nicht zu viel über inhaltliche Unebenheiten nachdenkt, wird die Verfilmung des Buches mögen.

Anna Gielas

 

Kino-Premiere: 13. Mai  2009

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