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HipHop Open Minded 2009
Das Line-up des HipHop Open Minded versammelt die aktuelle Crème de la Crème der deutschen HipHop Szene: Jondo, Kool Savas, Clueso, Method Man & Redman, Jan Delay und Peter Fox. Bei dieser Auswahl bleibt kein Wunsch mehr offen – und kann kein Fuß mehr still stehen.
Das mäßige Wetter in Mannheim war Nebensache, denn wer braucht bei diesem Aufgebot an Stars noch Sonnenschein? Der umjubelte Star Xavier Naidoo – der auch selbst kurz vor einer Doppelt-Tour als Solo-Künstler und Teil der Söhne Mannheims steht - moderierte das Event souverän und unaufgeregt. Trotzdem spürte man, wie sehr im die Mission, Freude an der Musik, am Leben und damit auch Frieden zu verteilen, am Herz liegt.
Dennis Lisk, früher ein „Beginner“ und Mitglied von „Brothers Keepers“, hat sich mehr auf Gesang, statt des früheren Rap-Gesangs spezialisiert. Und das kommt bei den Leuten hörbar an. Martin Jondo brachte mit seinen Ragga-Klängen den Sommer mit und sorgte für das nötige Sunshine Feeling. Erpräsentierte vor allem Stücke aus seinem brandneuen Album „Pure“. Auch wenn seine Herkunft und seine Werdegang nicht unbedingt auf einen Reggae-Künstler hinweisen, hat Jondo seinen – nicht immer einfachen – Weg gemacht.
Method Man und Red Man als Hip Hopper der ersten Stunde brachten internationales Flair nach Mannheim und begeisterten die Leute. Die amerikanischen Rapper wirkten zunächst sehr routiniert, hatten aber schnell selbst viel Spaß an dem feierfreudigen Publikum. Und es führt auch kein Weg drumherum – man muss einfach zugeben: kein Wunder, dass die beiden schon so lange und so erfolgreich im Business sind. Sie sind einfach gut.
Den krönenden Abschluss des Abends bildete
Peter Fox. Früher hätte man noch sagen müssen,
Schade, aber zum Glück gibt es eine stärkere HipHop-Szene in Deutschland als je zuvor. Und nächstes Jahr kommt dann schon das nächste HipHop Open Minded.
Fazit:
Es lebe der Hip Hop. Und der deutsche Hip Hop gewinnt zunehmend an Qualität und kann auch auf internationalem Level mithalten. Die Radio-Playlists haben das schon seit längerer Zeit demonstriert, aber auch das Live-Publikum trägt das Feeling und feiert die Widerauferstehung des Hip Hops in Deutschland.
Elisa Jannasch
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