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Soname Yangchen: Wolkenkind
Es ist die Geschichte einer jungen Tibeterin, die tief in ihrem Glauben verwurzelt ist und die scheinbar unendliche Kraft hat, einen Kampf auszufechten. Einen Kampf für die eigene Persönlichkeit und für Ihre Freiheit.
Dort fand sie spirituelle Heimkehr zum Buddhismus. Und wurde vergewaltigt, bekam eine Tochter – die sie wegzugeben gezwungen war. Doch dies war nur der Beginn einer langen Reise – durch ferne Länder, Kulturen und Sitten – hinzu sich selbst.
Soname Yangchen vergleicht sich selbst mit einer Nomadin, die sich überall heimisch fühlen kann, die von Rastlosigkeit angetrieben wird. Doch Soname erfährt dies nicht als Plage, sondern eher als Gabe. Ihre Neugier und ihr Wissensdurst ermöglichten ihr das Erlernen etlicher Sprachen und zeigten ihr so die Welt. Faszinierend ist vor allem ihre Unerschrockenheit, ihr Mut. Die junge Frau nahm für ihre Ideale unglaubliche Strapazen auf sich, wofür sie letztendlich auch belohnt wurde. Doch die Naivität, mit der sie an Ereignisse herantrat, kam ihr auch teuer zu stehen. Wunderschön zu lesen ist auch die Art und Weise, mit der Soname Yangchen die alten Traditionen ihres Volkes und des Buddhismus mit den Errungenschaften der westlichen Welt verknüpft – scheinbar spielend.
Elisa Jannasch Soname Yangchen: Wolkenkind
Gebunden
- Droemer
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